Tullnerfelder Naturerlebnisweg Zieselroute
Länge insgesamt: 47 km; die Route kann in mehreren Teilabschnitten befahren werden.
Länge ohne die Schleife entlang der Alten Perschling im Südwesten: 33 km
Ausgangs- und Endpunkt: Bahnhof Tullnerfeld oder Garten Tulln
Empfohlene Fahrzeit: Anfang Mai bis Anfang September, auch gut früher oder später mit einigen Einschränkungen (Zieselbeobachtungen nur in der angegebenen Zeit möglich)
Gut geeignet für eine Pause: Spielplatz am alten Perschlinglauf, ehemalige Pferdeschwemme Pischelsdorf bei der Station „Seltene Wasserschnecke“, Station „Erlebnis-Obstgarten“, Donaustrand Zwentendorf, Badeteich Trasdorf bei der Station „Kleine Steppennagetiere“, Schlosspark Atzenbrugg, Station „Durchgängig“, Station „Wasserblick“
Nahversorger: Zwentendorf, Atzenbrugg, Hofladen Biohof Baum
Einkehrmöglichkeiten: Bahnhof Tullnerfeld, Garten Tulln, Zwentendorf, Trasdorfer Badeteich im Sommer bei Schönwetter, Atzenbrugg (Öffnungszeiten überall beachten!)
Die Route führt uns ausgehend vom Bahnhof Tullnerfeld entlang der Großen Tulln und anschließend auf dem Donauradweg bis nach Zwentendorf. Die Strecke bietet mehrere Stationen zur Flussökologie, zu ehemaligen Feuchtwiesen und zur vom Aussterben bedrohten Donau-Kahnschnecke. Weiter geht es durch Agrarlandschaft und Gewerbegebiete in Richtung Süden bis zum Badesee Trasdorf mit einem der letzten Zieselvorkommen der Region. Sportliche Fahrer*innen können kurz vor Rust in Richtung Atzenbrugg abbiegen und die gesamte Route auch entlang der Alten Perschling bis nach Tautendorf fahren. Eine Abkürzungsmöglichkeit bietet sich hier zur direkten Weiterfahrt nach Rust. Durch die Agrarlandschaft geht es von Rust aus bis zum Egelseegraben, später entlang der Ausgleichsflächen der vor einigen Jahren neu gebauten Westbahnstrecke wieder zurück zum Ausgangspunkt.
Die Route kann auch durch die Benützung des Perschlingtalradwegs von Pischelsdorf nach Rust abgekürzt nur als Ost- und oder Westteil befahren werden. Hier ist auf die Witterung zu achten. Der Perschlingtalradweg ist an dieser Stelle unbefestigt; nach ausgiebigen Regenfällen ist er nicht zu empfehlen.